Geschrieben von Selerant EHS on 25/05/2016

Grundgedanke der LCID Methode

LCDI_Methode.jpgSelerant nahm teil am Workshop „Sichere Verwendungsbedingungen für Gemische unter REACH und die „Lead Component Identification“ (LCID)-Methode“. Dieser Workshop wurde am 4. Mai in Brüssel von Cefic (The European Chemical Industry Council und dem VCI (Verband der Chemischen Industrie e.V.) organisiert.

Die LCID (Lead Component IDentification)-Methode wurde in dem Workshop vorgestellt mit dem Ziel Hersteller von Gemischen zu unterstützen, die relevante Informationen, die ein Gemisch im Expositionsszenario beinhaltet auszuwählen, um diese Informationen dann im Sicherheitsdatenblatt einzubinden.

Genauer gesagt, diese Methode beruht auf der Bestimmung der „Konzentrationswerte“ eines Gemisches für Umwelt- und Gesundheitsrisiken (basierend auf der Exposition).

Die LCID-Methode basiert auf dem folgenden Grundsatz: Wenn alle von der/den gefährlichsten Komponente/n ausgehenden Risiken beherrscht werden, werden sehr wahrscheinlich auch die von den anderen Stoffen im Gemisch ausgehenden Risiken beherrscht. Die dafür im Expositionsszenarium verwendeten Arbeitsbedingungen und Gefahrenmaßnahmen werden bei der sicheren Verwendung des Stoffes berücksichtigt.

Gemäß der LCID-Methode werden die Konzentrationswerte der jeweiligen Komponenten, die durch REACH-Registrierungen verfügbaren DNEL- und PNEC-Werte sowie die Einstufung der Komponenten der Gemische, wie in den übermittelten erweiterten Sicherheitsdatenblättern berücksichtigt.

LCID Methode: Weitere Informationen

Selerant verfolgt kontinuierlich die Entwicklung der LCID Methode.
Wir geben einen Überblick über die LCID Methode in unserem Webinar am 31. Mai um 11:30, zu dem wir Sie recht herzlich einladen. Das Webinar wird in englischer Sprache gehalten.

Am Webinar teilnehmen

Für weitere Informationen zur LCID Methode folgen Sie bitte diesem Link:

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Themen: Expositionsszenarien

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